Erntedank in Berneck

Das Jahrmarktswochenende ist auch eine Gelegenheit zum Dank für alle Gaben, die im vergangenen Jahr gewachsen sind und erwirtschaftet wurden.
Dekan Josef Benz und Pfarrerin Manuela Schäfer gestalteten in der katholischen Kirche Berneck eine ruhig-besinnliche Feier, die von Philipp Färber mit der Klarinette, Alex Mazenauer auf dem E-Piano und René Lei mit seiner Handorgel musikalisch begleitet wurde. Zwischen den Vorträgen und Gebeten der beiden Geistlichen wurden die zahlreichen Kirchengäste mit zurückhaltend schönen volkstümlichen Weisen und Melodien in ihren Gedanken zum Erntedank unterstützt. «Das Erntedankfest ist der Tag des Danks für Gottes Werke in der Natur, aber auch des Gedenkens an die menschliche Leistung, die viele Arbeit, die dahinter steckt. Vieles, das für das Gedeihen und Wachsen erforderlich ist, liegt in unserer Macht. Aber über vieles können wir Menschen auch nicht verfügen, es liegt in Gottes Hand», sagte Josef Benz in seiner Ansprache. Und Manuela Schäfer verwies in Anlehnung an die Literatin Simone Weil auf die Wichtigkeit der Verwurzelung des Menschen: «Erinnere dich an den Segen Gottes und sei darin verwurzelt.» Dass dieser ökumenische Erntedankgottesdienst für alle Gekommenen ein wunderbares spirituelles Erlebnis war, dafür sorgte massgeblich auch Mesmer Werner Matt, der den Altarraum des Kirchenschiffes mit den Gaben der heimischen Natur, also mit Kürbissen, Gemüsen, Sonnenblumen, Äpfeln, Trauben und vielem anderen wunderbar und mit grosser Liebe geschmückt hatte. (aus: "Der Rheintaler" vom 10.11.2018, mit freundlicher Genehmigung von Ulrike und Gerhard Huber

Evang. Kirchgemeinde
Berneck-Au-Heerbrugg